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Alpiq in: Schweiz
Alpiq Gruppe

Story: 30.11.2017

OVS mischt den Schweizer Modemarkt auf

OVS

Nach der Übernahme des Schweizer Traditionsunternehmens Charles Vögele durch eine Investorengruppe um den italienischen Modekonzern OVS schlossen in diesem Jahr einige Vögele-Filialen oder sie wurden für den neuen Besitzer umgerüstet – Viele davon durch Alpiq InTec.

OVS («Oviesse» ausgesprochen) ist Italiens führendes Modeunternehmen in den Segmenten Damen-, Herren- und Kinderbekleidung. Für den Markteintritt in der Schweiz hat das italienische Unternehmen 2017 den Schweizer Retailbrand Charles Vögele übernommen, welcher in den vergangenen Jahren finanzielle Probleme erlitt. Während ungefähr jede zehnte Vögele-Filiale geschlossen wurde, hat OVS alle der 160 Charles Vögele-Läden übernommen. Für die Neueröffnung der total 140 Filialen mussten die Vögele-Läden umgerüstet werden – Dabei kam Alpiq InTec (AIT) ins Spiel.

Umrüstung von rund 90 Filialen
In der Vergangenheit war AIT schon öfters für Vögele tätig, unter anderem mit Aufträgen im Bereich Elektro, Service/Unterhalt, Facelifting und Neuerstellung der Verkaufsgeschäfte. Für die Umrüstung von Vögele zu OVS erhielt die Region Ost den Elektrotechnik-Auftrag für die Komplettsanierung «Standard», während die Region Zürich Nord mit der Sanierung der Verkaufsgeschäfte «Soft, Light und Superlight» beauftragt wurde. Dies bedeutete für die Region Ost, die elektrischen Installationen komplett zu demontieren, umzurüsten, zu ergänzen und angepasst wieder einzubauen – und dies innerhalb von nur drei Wochen pro OVS Standort. Die Region Zürich Nord mussten innert einer Woche pro OVS Filialen die Kundenleitsysteme, Lightboxen und Kassenanlagen nachrüsten.

Nach der Auftragsvergabe im Juli 2017 an die beiden Regionen von AIT war die grösste Herausforderung, den Rollout in der ganzen Schweiz in dieser kurzen Zeit vorzubereiten, die Arbeiten sinnvoll aufzuteilen, weiterzuleiten und die Standorte von Alpiq entsprechend einzubinden. Seit Anfang August bis zum Abschluss im November 2017 waren für die Umsetzung der Arbeiten gleichzeitig mehrere Teams und Niederlassungen von Alpiq parallel eingebunden und in den verschiedenen Regionen unterwegs. Der Vorteil unserer Gruppenorganisation, in der ganzen Schweiz vertreten zu sein, konnte so voll genutzt werden. Dank der bravurösen Zusammenarbeit konnten sogar zusätzliche Kundenwünsche berücksichtigt werden.

Anfang März 2017 haben die ersten OVS-Filialen an früheren Charles-Vögele-Standorten eröffnet, bis Ende Jahr soll das OVS-Konzept in den restlichen Läden erhältlich sein. Zurzeit werden demnach noch die letzten Arbeiten fertig gestellt, womit Alpiq InTec einen wesentliche Beitrag zum neuen Erscheinungsbild von OVS geleistet hat.

Zweiter Markteintritt von OVS
Insgesamt arbeiten rund 7000 Mitarbeiter bei OVS. Es ist der zweite Versuch des Oviesse-Konzerns, in der Schweiz Fuss zu fassen. Vor 15 Jahren gab es bereits einige Filialen. Doch Oviesse (wie sich die Modekette damals nannte) beendete nach nur zwei Jahren ihr Gastspiel in der Schweiz. Das Unternehmen habe die Konkurrenz in der Schweiz unterschätzt, hiess es damals. OVS bietet wie Charles Vögele ein breites Kleidersortiment an, mit dem Unterschied, dass rund ein Drittel des Angebots Kinder- und Babykleider sind.

OVS

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