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Alpiq in: Schweiz
Alpiq Gruppe

Story: 22.03.2018

Helfer aus der Luft – Alpiq EnerTrans erweitert Dienstleistungen mit Drohnen

Drohne

Egal, ob Kontrolle von Stromleitungen oder von Masten – wenn Inspektionen schnell, kosteneffizient und sicher durchgeführt werden sollen, macht man dies am besten aus der Luft. Darum baut Alpiq EnerTrans ihr Leistungsangebot weiter aus und inspiziert neu zum Beispiel auch Photovoltaik- oder Windkraftanlagen mit Flugdrohnen.

Bereits seit 2014 setzt die Alpiq EnerTrans AG (AENT) als einer der ersten Netzdienstleister in der Schweiz Flugdrohnen für die Inspektion von Stromleitungen und Masten sowie für Vegetationskontrollen ein. Bedingt durch den rasanten Wandel in der Drohnentechnik und die entsprechend vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, kooperiert AENT seit Anfang 2018 mit der DJI GmbH, dem weltgrössten Entwickler und Hersteller von zivilen Drohnen und Luftbildtechnologie. Aufgrund dieser Zusammenarbeit und einer neuen, flexibel einsetzbaren Flugdrohne DJI Matrice 210RTK bietet AENT ihre Dienstleistungen ab sofort auch zur Kontrolle von PV- und Windkraftanlagen, Fahrleitungen sowie Staudämmen an.

Inspektion mit Flugdrohnen: Effizient, sicher und unterbrechungsfrei
Dank Drohnen sind Leitungs- und Mastkontrollen schneller und kostengünstiger geworden. Die Ausschaltung der Anlagen durch den Netzbetreiber ist nicht mehr notwendig. Auch die Kontrolleure profitieren. Sie müssen die Anlagen nicht mehr besteigen, wodurch ihre Arbeit sicherer wird. Anhand von georeferenzierten Detailaufnahmen aus jedem beliebigen Blickwinkel können Experten den Zustand der Anlagen dennoch vor Ort beurteilen. Zudem können sie verschiedene Ausstattungssysteme wie beispielsweise eine Thermovisionskamera einsetzen, um mögliche Schadstellen schnell und exakt ausfindig zu machen. Der Kunde erhält nach der Analyse einen detaillierten Bericht, welcher umfassend über den technischen Zustand der Anlage informiert.

Anton Zgraggen, Leiter Netzbau der Elektrizitätswerk Altdorf AG, über die Dienstleistung der AENT: «Die Leitungsinspektion mit der Flugdrohne konnte schnell und sicher durchgeführt werden. Ergänzt durch einen ausführlichen Bericht, liefern die Luftaufnahmen präzise Erkenntnisse über den Zustand der Masten. Dies ermöglicht es uns, rasch zu entscheiden, ob gehandelt werden muss.»

Auch Vermessung, Geländeaufnahmen und Nachtrassierung gehören zum Angebot
Ergänzend zur visuellen Leitungskontrolle, setzt AENT die Flugdrohne auch zur Beurteilung der Abstände zwischen Vegetation und Hochspannungs-Freileitungen ein. Dabei werden die georeferenzierten Luftaufnahmen in einen 2-D-Plan oder ein 3-D-Geländemodell umgewandelt, wo die geforderten Mindestabstände zwischen der vorhandenen Vegetation und dem Leiterseil überprüft werden können. Weiter kann die Drohne für Geländeaufnahmen und Nachtrassierungen auch in schwer zugänglichem Gelände die Position und Höhe des Leiterseils sowie dessen maximalen Durchhang exakt bestimmen. Und dies ganz ohne kostspielige und geräuschintensive Helikoptereinsätze.

Alles aus einer Hand
Die Flugdrohne kann vielseitig eingesetzt werden – genau wie die Dienstleistungen der AENT. Die Leistungserbringung lässt sich in Absprache mit dem Kunden flexibel gestalten. Das Angebot reicht von visuellen Zustandsermittlungen mit Lokalisation möglicher Schadstellen über Modellierung und Vermessung bis hin zu Analysen des Ist-Zustands, zur Planerstellung oder zu fachkompetenten Dokumentationen. Handlungsempfehlungen und Durchführung allfälliger Instandsetzungen runden die vielfältigen Serviceleistungen der AENT ab.

Drohne

Neue Flugdrohne der Alpiq EnerTrans AG: die Matrice 210RTK von DJI mit dualem Gimbalsystem sowie Kameras Zenmuse XT und Zenmuse Z30

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Flugdrohne DJI Matrice 210RTK im Einsatz: Inspektion von Leitungen unter Spannung

Drohne

Beflug einer PV-Anlage mit RGB- und Thermovisionskamera Zenmuse XT von DJI zur Ermittlung von Schadstellen

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